-= Intro =-
Skimboarding - Was'n das'n?!
Englisch "to skim" heißt übersetzt soviel wie "über ... gleiten; hinweggleiten,...". Und genau das isses auch: Man nimmt ein "Brett", z.B. eins von O'Land Skimboard, wirft es in Laufrichtung vor sich auf einen dünnen Wasserfilm, läuft flink hinterher und springt dann in Surfer-Pose selber drauf. (Take-Off).

Durch den Aquaplaning-Effekt gleitet das Board mit dem Skimmer ca. 10-40 Meter auf diesem Film, bis der Schwung nachlässt oder das Wasser zu tief wird.

Es gibt Sand- und Wave-Skimboarding. Engegen einem Surfboard hat ein Sand-Skimboard keinen Finnen und fast keinen Menschen in tiefen Gewässern getragen.


1-10 mm Wasser sind für's Sand-Skimmin' optimal

Das Sand-Skimboard gleicht vom Material eher einem Skateboard: Es ist meist aus wasserfestem Sperrholz und nur 10-15 mm dick. Ein leichtes Concave und die höhere Nose erleichtern viele Tricks, bringen mehr Steifigkeit ins Board und geben Dir ein sicheres Gefühl für Deine Position auf dem Brett.

Moderne Kunstharze und Glasfaserlagen schützen das Holz und das Design vor Seewasser, Kratzern durch Muscheln, Stößen (Transport) und Sonne (UV).


In den Slide-Phasen kann der Skimmer dann Tricks machen: Von einfachen Drehungen (180°/360°), kleinen Jumps, bis zu Rotationen des Boards (Shuvits), Handstand, ... no limits!

Auf der Oberseite des Boards wird ein Haftwachs gerieben, damit Du barfuss mehr Halt hast. Bewährt hat sich da das legendäre "Mr. Zog's Sex Wax" (DM 5,00). Gibt's für alle möglichen Wassertemperaturen und in den abgefahrensten Geruchsvarianten in jedem besseren Surfshop.

Dem Surf- oder Bodyboard ähnlich ist das Wave-Skimboard (siehe Bild unten). es hat einen ca. 4-6 cm dicken Schaumkern und daher eigenen Auftrieb. Du kannst damit besser auf neue, heranrollende Wellen aufreiten (floaten) oder richtig phat in sie reinskimmen. Also kein Aquaplaning mehr!


Ein erschöpfter Wave-Skimmer am
Strand von Oahu, Hawaii


Fanci-Boy beim Wave-Skimmin'
irgendwo in Frankreich (Paris vielleicht... ?!)

Die Take-Off-Phase ist fast die gleiche wie beim Sand-Skimmin': Man läuft hier nur schräg oder gar direkt auf die Wellen zu. Unterseitig eingefräste Channels verbessern die Spurtreue des Boards in der Welle und ermöglichen mehr Tricks: Cut-Backs, Turns, Aerials, etc. Ein Wave-Skimmboard erfordert natürlich einen großen sportlichen Einsatz, ist aufwendiger (= teurer) in der Herstellung, empfindlicher und benötigt einen Spot mit heftigen Beach-Breaks, wo Wellen direkt am Strand brechen.


Wave-Skimboarder mit Channels in San Diego, Californien.


Fontside-Cutback mit einem Foamboard auf einer Schaumwalze bei Oahu, Hawaii

 
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Stand: 31.08.2001 04:11
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